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Über mich und meine Kunst


Hi, ich bin Nani – die kreative Seele hinter St’Art Atelier.

St’Art Atelier verbindet Start und Art. Der Name steht für die Freiheit, immer wieder neu anzusetzen, weiterzudenken und aus Veränderung neue Ausdrucksformen entstehen zu lassen.

Meinen Ursprung habe ich in Indien, dem Land des Lachens und der Farben. Von dort bin ich über Umwege nach Deutschland gekommen und wuchs zwischen Nord- und Süddeutschland auf.

Durch meine Zeit im Internat war ich von früh an daran gewöhnt, dass meine Freunde über den Globus verteilt sind. Um diese Verbindungen zu pflegen, war ich viele Jahre immer wieder „auf dem Sprung“. Nach meiner Ausbildung in Berlin führte mich mein Studium nach England, wo ich einige Jahre lebte. Von dort zog es mich für eine Zeit nach Südamerika, wo sich meine kulturellen und persönlichen Bezugspunkte noch einmal erweiterten. Heute lebe und arbeite ich in Berlin.

Das Leben an so unterschiedlichen Orten, in verschiedenen Kulturen und sozialen Umfeldern hat beeinflusst, wie ich Übergänge, Spannungen und die leisen Spuren wahrnehme, die Veränderungen hinterlassen. All das fließt ganz selbstverständlich in meine Kunst ein.

Oftmals habe ich das fertige Werk bereits vor Augen; danach geht es darum, die passenden Materialien und Techniken zu finden, um diese Vorstellung umzusetzen. Dabei arbeite ich intuitiv und zugleich konzeptorientiert. In meinen Mixed-Media-Arbeiten verwende ich unter anderem Materialien wie Gips, Ton, Harz, Acrylfarbe, Vergoldung und Schnüre.

Meist arbeite ich an mehreren Ansätzen parallel. Erkenntnisse aus einem kreativen Prozess können in einem anderen neue Möglichkeiten eröffnen. Dabei entstehen Oberflächen und Strukturen, die Licht und Schatten zu einem Teil des Werks werden lassen; ihre Wirkung verändert sich im Laufe des Tages, und doch bleibt es stets dasselbe Werk.

Mich beschäftigt, was Veränderung mit uns macht – was dadurch verschwindet, was neu entsteht und was trotzdem zurückbleibt. Es geht um Verletzlichkeit und Widerstandskraft, um An- und Abwesenheit und um die Spuren, die Worte, Berührungen, Bewegungen und Verbindungen hinterlassen. Manche sind sichtbar, andere nur spürbar.

Eine besondere Rolle in meinem Leben spielen Hunde – und meine Verbindung zur Natur im Allgemeinen. Diese Verbindung hat verändert, wie ich wahrnehme, sehe und fühle. Hunde kommunizieren ohne Inszenierung. Sie reagieren auf Präsenz, Haltung, Spannung und kleinste Veränderungen. Durch sie habe ich eine andere Form von Aufmerksamkeit entwickelt – für das Ungesagte, für stille Verbindungen und für das, was nicht offensichtlich sichtbar ist, aber dennoch eine starke Wirkung entfaltet. Diese Art zu sehen ist ein wesentlicher Teil meiner künstlerischen Identität.

Wahrnehmung ist niemals nur Betrachtung, sondern immer auch Erinnerung und Empfindung.

So wie Licht und Schatten unsere Wahrnehmung verändern und Geschmack im Auge des Betrachters liegt, sollen meine Werke Raum lassen, das Unvollständige durch die eigene Empfindung zu vervollständigen und darin etwas Eigenes zu entdecken.


Viel Vergnügen beim Erkunden, und wenn du Fragen hast oder ein Werk etwas in dir auslöst, freue ich mich, von dir zu hören.